Cutlist-Optimizer-Redaktion · Aktualisiert
Schneidebrett Rechner
Lamellenbreite rein, Brettdaten raus — nötige Lamellen, Leimbreite vor dem Hobeln, Schnittverlust und Rohlingslänge für dein nächstes Schneidebrett.
Layoutstrategien pro Durchlauf
16
Unterstützte Teileinstanzen
1,000
Rechengenauigkeit
0.01 mm
Fertiges Schneidebrett
Leisten-Einstellung
Schneidebretter sind einfache Objekte mit unbarmherziger Arithmetik. Lamellen zu schmal geschnitten, verpasst die Verleimung die Zielbreite; die Sägeblattbreite vergessen, und dir fehlt eine Lamelle; den Hobelzuschlag übersprungen, und das Brett wird zu dünn. Dieser Schneidebrett Rechner macht diese Arithmetik für dich: Fertiglänge und -breite, Lamellenbreite, Sägeblattbreite und Zuschläge eingeben — und du bekommst nötige Lamellen, Leimbreite vor dem Besäumen, gesamten Schnittverlust und die Rohlingslänge zum Vorbereiten.
Der Rechner bedient beide klassischen Bauarten: Längsfaser-Bretter mit langen parallelen Lamellen und Hirnholz-Bretter, bei denen die erste Verleimung quergeschnitten und zu Blöcken gedreht wird. In beiden Fällen ist die Frage dieselbe — wie viele Lamellen, wie breit vor dem Richtplätteln, wie viel Länge einplanen — und der Schneidebrett Rechner antwortet mit exakten Zahlen statt Forum-Folklore.
Die vier Zahlen, die ein Schneidebrett Rechner liefern muss
Jede Formel auf dieser Seite läuft auf vier Ausgaben hinaus. Nötige Lamellen: wie viele aufgerissene Lamellen die Zielbreite nach Verlusten erzeugen — die Einkaufs- und Aufriss-Antwort. Leimbreite: wie breit das verspannte Brett vor Hobeln oder Schleifen real misst, Sägeblattbreite inklusive. Schnittverlust: die Gesamtbreite, die dein Blatt über alle Lamellenschnitte in Späne verwandelt — gekauftes, aber nicht behaltenes Material. Rohlingslänge: wie lang du den Rohling zuschneidest, damit die Fertiglänge Besäumen und Sägeausreißer übersteht.
Lies sie in dieser Reihenfolge, und der Bau plant sich selbst: kaufe für nötige Lamellen mal Rohlingslänge, reiß auf Lamellenbreite auf, verleime auf die prognostizierte Breite, ricte auf Fertigmaß ab. Der Schneidebrett Rechner zeigt jede Größe getrennt, weil jede einen anderen Fehler bewacht — ein guter Schneidebrett Rechner ist genau das: vier Wächter gegen die vier klassischen Arten, ein Brett zu verpatzen.
Nötige Lamellen, so zählt sie der Rechner
Fertigbreite plus Hobelverlust, geteilt durch Lamellenbreite, aufgerundet — das ist die Lamellenzahl. Das Aufrunden zählt: 356 mm Zielbreite über 32-mm-Lamellen sind 11,125, und der Schneidebrett Rechner kauft 12, denn 0,125 Lamellen existieren nicht. Die Formel erklärt auch eine klassische Überraschung: Winzige Lamellen auf dichten Brettern — 20-mm-Walnuss- und Ahornstreifen — vervielfachen sich schnell, und nur die Zahl des Rechners, nicht die Intuition, sieht das kommen.
Der Schnittverlust, sichtbar im Schneidebrett Rechner
Zwölf Lamellen heißen elf Längsschnitte, und jeder Schnitt zahlt das Blatt. Bei 3 mm Sägeblattbreite sind das 33 mm Breite — eine ganze Extra-Lamelle Edelholz. Der Schneidebrett Rechner summiert den Verlust und addiert ihn zur Leimbreite: Das Brett, das du verspannst, entspricht dem Brett, das er prognostiziert hat.
Hobel- und Besäumzuschläge, ehrlich angewendet
Zwei Zuschlagsfelder halten den Rechner ehrlich gegenüber echten Maschinen. Der Breitenverlust ist, was Hobeln und Schleifen über die Fläche nehmen — 3 bis 6 mm gesamt sind für ein trommelgeschliffenes Brett typisch, mehr bei welliger Verleimung. Der Längenzuschlag ist Extra für Ansen und Ausreißer — 15 bis 25 mm sind ein gesunder Rahmen. Der Schneidebrett Rechner wendet den Breitenverlust vor der Lamellenzahlung an und addiert den Längenzuschlag zur Rohlingslänge; beide starten bei Werten, die Erstbauten vor Kurzbretteln bewahren.
Die Philosophie ist Konsistenz: Fertigmaße und Zuschläge getrennt eingeben, und die Ausgaben trennen sich sauber in „was du kaufst“, „was du leimst“ und „was du lieferst“. Geht ein Bau schief, sagen dir die Zahlen, welcher Zuschlag falsch eingeschätzt war — die Rückkopplung, die einen Prozess wirklich verbessert.
Hirnholz-Bretter: den Rechner zweimal laufen lassen
Hirnholz-Bauten sind zwei Verleimungen. Erstens: Lamellen werden aufgerissen und längs verleimt, exakt wie oben — lass den Schneidebrett Rechner für das erste Paneel laufen. Zweitens: Dieses Paneel wird auf Blockdicke quer geschnitten, gedreht und neu verleimt. Der zweite Lauf nimmt die Paneelbreite als „Länge“ und die Blockdicke als „Lamellenbreite“ — nötige Lamellen wird zu nötigen Blöcken.
Die Sägeblattbreite kassiert beide Durchgänge — das Aufräumen der Lamellen und das Quertrennen der Blöcke —, deshalb verbraucht ein Hirnholz-Schneidebrett rund doppelt so viel Versatz wie ein Längsfaser-Äquivalent. Deshalb kostet Hirnholz, was es kostet — und deshalb weigert sich dieser Schneidebrett Rechner, den Versatz hinter einem vagen „ rechne 10 % drauf“ zu verstecken.
Ein durchgerechnetes Beispiel: Walnuss-Ahorn, längs
Ziel: 450 × 350 mm fertig, 32-mm-Lamellen, 3 mm Sägeblattbreite, 20 mm Besäumzuschlag, 6 mm Breitenverlust. Der Schneidebrett Rechner liefert: nötige Lamellen 12 — (350 + 6) / 32 aufgerundet; Leimbreite 417 mm — zwölf Lamellen plus elf Schnitte; Schnittverlust 33 mm; Rohlingslänge 470 mm. Kauf entsprechend: zwölf Lamellen à 470 mm, rund 0,2 Quadratmeter gemischtes Edelholz, plus Leimzwingen und Geduld.
Stell die Lamellenbreite auf 20 mm für ein feineres Streifenbild und sieh die Zahl auf 18 Lamellen und 17 Schnitte springen — 51 mm ans Blatt verloren. Die Zahlen, nicht das Bauchgefühl, entscheiden, ob das Muster das Holz wert ist. Das ist das ganze Argument für Rechnen vor dem Aufriss.
Vom Rechner zum Schneidebrett
Die Sequenz, die die Ausgaben nahelegen: Holz auf Dicke hobeln, Lamellen knapp über Endbreite aufrissen, um Leimquellen zu überleben, Rohlinge auf die berechnete Länge schneiden, auf die prognostizierte Breite verleimen und verspannen, dann richten, ansen und auf Fertigmaß schneiden. Behalte die Zahlen des Rechners in den Werkstatt-Notizen: Die prognostizierte Leimbreite gegen die reale Zwingen-Lesung zu vergleichen kalibriert die Zuschläge auf deinen Workflow, deine Säge, deine Hobelmaschine.
Für alles Plattenförmige rund ums Brett — eine Sperrholz-Werkbank zum Bauen oder Stauraum für die fertigen Stücke — decken die verlinkten Zuschnitt-Werkzeuge unten Nesting und Mengen ab.
Häufige Fragen
Wie viele Lamellen brauche ich für mein Schneidebrett?
Gib oben Fertigbreite, Lamellenbreite und Hobelverlust ein — der Schneidebrett Rechner liefert die exakte Lamellenzahl, aufgerundet, mit dem gesamten Schnittverlust inklusive.
Wie breit wird meine Verleimung?
Nötige Lamellen mal Lamellenbreite, plus ein Schnitt pro Lücke zwischen den Lamellen. Der Schneidebrett Rechner zeigt das als Leimbreite vor dem Besäumen.
Wie viel Länge soll ich einplanen?
Fertiglänge plus Besäumzuschlag — 15 bis 25 mm decken Ansen und Ausreißer. Die Rohlingslängen-Ausgabe des Rechners ist deine Schnittlänge.
Zählt die Sägeblattbreite beim Schneidebrett wirklich?
Ja — elf Schnitte à 3 mm kosten 33 mm Breite, mehr als eine ganze Lamelle. Der Schneidebrett Rechner addiert sie in jede Lamellenrechnung.
Kann der Rechner Hirnholz-Schneidebretter?
Lass den Schneidebrett Rechner zweimal laufen: einmal für das erste Lamellenpaneel, dann erneut mit der Paneelbreite als Länge und der Blockdicke als Lamellenbreite. Der Versatz gilt für beide Durchgänge.
Welchen Hobelverlust soll ich eingeben?
3 bis 6 mm gesamt für ein sauber verleimtes, trommelgeschliffenes Brett; mehr bei Handarbeit oder erwarteter Wellen. Der Rechner addiert ihn zur Zielbreite, bevor Lamellen gezählt werden.
Funktioniert der Rechner mit Zoll?
Ja — schalte auf Zoll: Lamellenbreiten von 1.25 in und Sägeblattbreite von 0.125 in verhalten sich exakt wie Millimeterwerte im Schneidebrett Rechner.
Ist der Schneidebrett Rechner kostenlos?
Vollständig kostenlos, ohne Anmeldung, komplett in deinem Browser. Nichts, was du eintippst, verlässt dein Gerät.
Referenzen und Quellen
“Cutting and packing problems ask how large objects are cut into smaller pieces so that demand is met and the consumption of material — or waste — is minimized.”
— Dyckhoff, H. (1990), A Typology of Cutting and Packing Problems
- Jylänki, J. (2010). A Thousand Ways to Pack the Bin — A Practical Approach to Two-Dimensional Rectangle Bin Packing. — MaxRects heuristics used by this nesting engine.
- Burke, E. K., Kendall, G. & Whitwell, G. (2004). A New Placement Heuristic for the Orthogonal Stock-Cutting Problem. Operations Research, 52(4). — bottom-left placement for sheet cutting.
- Dyckhoff, H. (1990). A Typology of Cutting and Packing Problems. European Journal of Operational Research, 44(2), 145–159. — the standard classification of cutting problems.
Verwandte Zuschnitt-Werkzeuge
Jedes Werkzeug läuft lokal im Browser und teilt dieselbe Zuschnitt-Engine.